ROAS eignet sich gut zum Vergleich über Kanäle hinweg – Meta, Google, TikTok und Amazon lassen sich damit auf einen Nenner bringen. Wichtig ist die Einordnung: Ein „guter" ROAS hängt komplett von deiner Marge ab. Bei 20 % Marge ist ein ROAS von 3 ein Verlustgeschäft, bei 60 % Marge derselbe Wert sehr profitabel.
Wir erklären es dir am Telefon – ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsdruck.
Der ROAS beantwortet eine einzige Frage: Wie viel Umsatz bringt ein Euro Werbebudget? Bei € 1.000 Ausgaben und € 4.000 Umsatz liegt der ROAS bei 4.
Entscheidend ist die Einordnung: Umsatz ist nicht Gewinn. Ein ROAS von 4 bedeutet bei 20 % Deckungsbeitragsmarge, dass € 4.000 Umsatz nur € 800 Deckungsbeitrag bringen – bei € 1.000 Werbekosten also ein Verlust. Bei 60 % Marge wäre derselbe ROAS hochprofitabel.
Deshalb arbeiten wir immer mit einem Ziel-ROAS, der aus deiner tatsächlichen Marge abgeleitet ist – nicht mit Branchenwerten aus dem Internet.
Auf Social-Kanälen macht das Creative den größten Unterschied – nicht das Gebot.
Weniger Streuverlust bedeutet direkt besseren ROAS.
Jeder Prozentpunkt Conversion wirkt eins zu eins auf den ROAS.
Warme Zielgruppen liefern fast immer den höchsten ROAS im Konto.
Ein großer Teil vermeintlich schlechter Kampagnen ist in Wahrheit schlecht gemessen.
Bundles und Upsells verbessern den ROAS, ohne einen Cent mehr Werbebudget.
ROAS über alle Kampagnen mitteln. Retargeting und Neukundengewinnung sind nicht vergleichbar.
Nur auf hohen ROAS optimieren. Der höchste ROAS entsteht meist bei winzigen Reichweiten – Wachstum sieht anders aus.
Tracking-Lücken ignorieren. Ohne Conversions API fehlt ein erheblicher Teil der Daten.
ROAS und ACoS sind zwei Namen für dieselbe Sache. Der ROAS ist der Kehrwert des ACoS: 100 geteilt durch deinen ACoS ergibt den ROAS als Faktor. Ein ACoS von 25 % ist also ein ROAS von 4,0 – du machst € 4 Umsatz je € 1 Werbeausgabe. Welche Kennzahl du nutzt, ist Geschmackssache; wichtig ist, dass alle im Team dieselbe verwenden.
Für die Profitabilität brauchst du deinen Break-Even-ROAS. Er ergibt sich aus deiner Marge: Bleiben dir nach Amazon-Gebühren, Herstellung und Versand 25 % vom Verkaufspreis, liegt die Gewinnschwelle bei einem ROAS von 4,0. Alles darüber verdient Geld, alles darunter kostet – zumindest kurzfristig, denn Werbung erzeugt auch organischen Umsatz, der im reinen Werbe-ROAS gar nicht auftaucht.
Deshalb lohnt der Blick auf den Total ROAS: Gesamtumsatz geteilt durch die gesamten Werbeausgaben. Er zeigt, was deine Werbung wirklich bewegt, wenn man die organischen Nachverkäufe mitrechnet – die Umkehrung des TACoS. Wer nur den Kampagnen-ROAS optimiert, dreht im Zweifel genau die Anzeigen ab, die das Ranking und damit den organischen Umsatz tragen.
Fordere unverbindlich deinen Rückruf an – wir besprechen deine Ziele und sagen dir ehrlich, ob und wie wir dir helfen können.
Wir melden uns so schnell wie möglich bei dir – meist noch am selben Werktag.