Sponsored Brands – erklärt | Onfidence Lexikon
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Sponsored Brands – Amazons Markenanzeigen einfach erklärt.

Markenanzeige über den Suchergebnissen.

Sponsored Brands zeigen dein Logo, eine eigene Überschrift und mehrere Produkte – meist ganz oben über den Suchergebnissen. Auch Video-Varianten sind möglich.

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4,8×
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Gebot erhöht · "leinöl bio"+ € 0,12
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Keyword geerntet

Ganz oben mit deiner Marke

Was das für dich bedeutet

Sponsored Brands in der Praxis.

Das Format setzt eine Markenregistrierung voraus und wirkt vor allem auf Markenbekanntheit und Verdrängung: Es besetzt den prominentesten Platz der Ergebnisseite und lässt sich auf den eigenen Brand Store verlinken – dorthin, wo kein Mitbewerber wirbt.

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Varianten und Einsatzzwecke.

Sponsored Brands gibt es in mehreren Ausprägungen: als klassische Produktkollektion mit Logo, Headline und drei Produkten, als Store-Spotlight, das direkt auf Unterseiten deines Brand Stores führt, und als Video-Anzeige, die im Suchergebnis automatisch abspielt.

Die Video-Variante ist derzeit das auffälligste Format überhaupt – in vielen Kategorien mit deutlich besserer Klickrate als statische Anzeigen, weil Bewegung im Suchergebnis heraussticht.

Strategisch wirken Sponsored Brands anders als Sponsored Products: Sie zielen weniger auf den einzelnen Verkauf als auf Markenwahrnehmung und Verdrängung. Deshalb sollte man sie nicht ausschließlich am ACoS messen.

So setzt du das Format ein.

01
Generische Keywords besetzen

Bei breiten Suchbegriffen den prominentesten Platz belegen.

02
Auf den Brand Store führen

Statt auf eine Produktseite – dort gibt es keine Mitbewerber.

03
Eigene Marke verteidigen

Wettbewerber bieten auf deinen Markennamen – halte den Platz selbst.

04
Video priorisieren

Aktuell das Format mit der höchsten Aufmerksamkeit.

05
Headline testen

Sie ist der einzige frei formulierbare Text – Nutzen statt Slogan.

06
Sortiment zeigen

Drei Produkte gleichzeitig erhöhen die Chance auf einen Treffer.

Häufige Fehler.

!

Nur am ACoS messen. Sponsored Brands wirken auf Markenbekanntheit und organische Suche mit – das taucht im ACoS nicht auf.

!

Nichtssagende Headline. „Qualität seit 1995" verkauft nicht – ein konkreter Nutzen schon.

!

Auf Produktseite statt Store leiten. Dort verlierst du den Kunden an Konkurrenzanzeigen.

Sponsored Brands, New-to-Brand und Markenverteidigung.

Sponsored Brands unterscheidet sich von Sponsored Products in einem Punkt grundlegend: Es bewirbt nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Marke. Deshalb liefert das Format eigene Kennzahlen – allen voran die New-to-Brand-Metriken, die zeigen, welcher Anteil der Käufe von Kunden stammt, die zum ersten Mal bei deiner Marke kaufen. Das macht Sponsored Brands zum Werkzeug für echtes Markenwachstum, nicht nur für Zusatzverkäufe.

Ein zentraler Einsatzzweck ist die Verteidigung der eigenen Markenbegriffe. Sucht jemand gezielt nach deiner Marke, sollte oben nicht die Konkurrenz stehen. Ein Sponsored Brand auf den eigenen Markennamen ist meist günstig (hohe Relevanz, niedriger CPC) und hält den prominentesten Platz besetzt. Umgekehrt lässt sich das Format offensiv einsetzen, um auf generische oder Wettbewerbsbegriffe die Aufmerksamkeit auf das eigene Sortiment zu lenken.

Bei der Gestaltung entscheidet das Ziel: Die klassische Banner-Variante mit mehreren Produkten führt idealerweise in den Brand Store und präsentiert Sortimentsbreite; das Sponsored-Brands-Video erklärt in wenigen Sekunden einen Nutzen und konvertiert oft stark. Wichtig ist, Sponsored Brands nicht isoliert zu betrachten, sondern als obere Etage einer Struktur, deren Fundament die Sponsored Products bilden.

Häufige Fragen zu Sponsored Brands.

Was kostet Sponsored Brands?
Auch hier zahlst du pro Klick. Die Klickpreise liegen oft etwas höher als bei Sponsored Products, dafür ist die Platzierung prominenter.
Brauche ich eine Marke?
Ja, eine Registrierung über die Amazon Brand Registry ist Voraussetzung.
Lohnt sich das Video-Format?
In den meisten Kategorien ja – die Klickraten liegen spürbar über den statischen Varianten.
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