Sobald du auf mehr als einem Kanal verkaufst, wird das unverzichtbar: Ohne PIM pflegst du dieselbe Angabe in Amazon, im Shop und auf jedem Marktplatz einzeln – mit garantierten Abweichungen. Mit PIM änderst du einmal, und alle Kanäle ziehen nach. In Sellercore ist das PIM fest integriert.
Wir erklären es dir am Telefon – ohne Fachchinesisch und ohne Verkaufsdruck.
Solange du auf einem einzigen Kanal verkaufst, reicht das Seller Central. Sobald ein zweiter Kanal dazukommt – ein eigener Shop, ein weiterer Marktplatz – beginnt das Problem: Jede Produktangabe existiert plötzlich mehrfach, und mit jeder Änderung driften die Versionen auseinander.
Ein PIM löst das, indem es die eine verbindliche Quelle ist. Dort liegen Attribute, Beschreibungen, Bilder, Varianten, Maße, Zolltarifnummern und kanalspezifische Besonderheiten. Von dort werden alle Kanäle bespielt.
Der zweite große Nutzen ist Qualitätssicherung: Ein gutes PIM zeigt, welche Pflichtfelder für welchen Kanal noch fehlen – bevor ein Listing abgelehnt wird oder unvollständig online geht.
Änderungen einmal pflegen, überall ausspielen.
Amazon, Shopify und Kaufland verlangen unterschiedliche Attribute.
Bilder und Videos zentral, in den je Kanal nötigen Formaten.
Übersetzungen strukturiert je Markt verwalten.
Fehlende Pflichtfelder erkennen, bevor der Kanal ablehnt.
Nachvollziehen, wer wann was geändert hat.
Excel als PIM benutzen. Funktioniert bis etwa fünfzig Produkte – danach wird es zur Fehlerquelle.
Zu spät einführen. Die Migration wird mit jedem zusätzlichen Produkt und Kanal aufwendiger.
Nur Texte pflegen. Maße, Zolltarifnummern und Gefahrgutangaben gehören genauso zentral verwaltet.
Ein PIM (Product Information Management) ist im Kern eine einzige verlässliche Quelle für alle Produktdaten – Texte, Attribute, Bilder, Varianten, Übersetzungen. Der eigentliche Nutzen entsteht aber erst beim Ausspielen: Jeder Kanal verlangt die Daten in eigener Form. Amazon erwartet andere Pflichtfelder als Shopify, und jeder Mirakl-Marktplatz hat wieder eigene Kategorien und Attribute.
Diese Übersetzungsarbeit leistet das Mapping. Im PIM legst du einmal sauber gepflegte Attribute an und ordnest sie den jeweiligen Zielfeldern jedes Marktplatzes zu. Ändert sich eine Produkteigenschaft, pflegst du sie an einer Stelle – und sie läuft automatisch in alle angebundenen Kanäle. Ohne PIM entstehen dagegen Insellösungen mit widersprüchlichen Ständen, die mit jeder neuen Plattform teurer und fehleranfälliger werden.
Notwendig wird ein PIM meist dann, wenn Sortimentsbreite, Variantenzahl, Sprachen oder Vertriebskanäle so wachsen, dass Tabellen an ihre Grenzen stoßen. Neben dem Mapping zählen dabei Governance (wer darf was ändern), Medien- und Variantenverwaltung sowie die Anbindung an Feeds und Schnittstellen. Für Marken mit ernsthaften Marktplatz-Ambitionen ist das PIM damit weniger ein Werkzeug als das Fundament sauberer, skalierbarer Produktdaten.
Fordere unverbindlich deinen Rückruf an – wir besprechen deine Ziele und sagen dir ehrlich, ob und wie wir dir helfen können.
Wir melden uns so schnell wie möglich bei dir – meist noch am selben Werktag.